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Peter Kamenz, geboren am 22.11.1958 in Elsterwerda (Brandenburg)


In seiner Heimatstadt Lübbenau im Spreewald begann er mit seinem Schuleintritt auch das Erlernen des Klarinettenspiels. Seine schon damals vorhandene Liebe zur Blasmusik äußerte sich im Hören des in der DDR verbotenen Deutschlandfunks.

Jeden Sonntag 13:10 Uhr nutzte er einen alten Küchenhocker und zwei Gabeln, um die damals noch oft gespielten Egerländer als Schlagzeuger vor dem Radio zu begleiten.


Seit 1969 spielte er als Klarinettist beim Jugendblasorchester Lübbenau und beim Bergmannsorchester ständig mit. Das genügte ihm aber nicht, denn er fühlte sich mehr dem "weichen Blech" hingezogen. So begann er, sich auf dem alten Tenorhorn seines Musikerkollegen die ersten Grundbegriffe selbst anzueignen.  Mit viel Fleiß und Zielstrebigkeit gelang es ihm, sein Tenorhornspiel soweit zu qualifizieren, dass er in kürzester Zeit bei verschiedenen Formationen mitspielen konnte.


1977, im Jahr seines Abiturs, belegte er ein Vorstudienjahr an der Musikhochschule "Hanns Eisler" in Berlin im Fach Klarinette.

Im November des selben Jahres bekam er dann schließlich die Einberufung zum Wehrdienst in der NVA. Da lag es nahe, sich in einem Musikkorps zu bewerben. So begann sein Weg als Militärmusiker im Stabsmusikkorps der Luftstreitkräfte/Luftverteidigung der damaligen NVA.

Von 1978-1981 absolvierte er die Fachschule in Cottbus. Neben dem Hauptfach belegte er zusätzlich die Fächer Komposition/Arrangement und Dirigat.


Von 1982 an machte er in verschiedenen Bands 25 Jahre lang Tanzmusik am Schlagzeug mit Gesang. Im Mai 1982 kam der endgültige Umstieg von der Klarinette auf Tenorhorn / Bariton. Von 1980 bis 1989 fungierte er als Lehrer an der Musikschule in Lübbenau,  wo er auch von 1987-1989 das Jugendblasorchester musikalisch leitete.


Von 1987-1991 war er ständiges Mitglied der "Original Spreewaldmusikanten", einer Blasmusikformation des Staatstheaters Cottbus.


Nach der Wende, im April 1991 wurde er zum neuaufgestellten Heeresmusikkorps Ost in Potsdam versetzt. Im September 1991 gründete er die "Märkerländer Musikanten", eine Egerländer Besetzung des Musikkorps, die vorwiegend dienstlich eingesetzt wurde und die er bis zu seiner Pensionierung im November 2011 führte.

1996 erfolgte letztlich die Versetzung nach Berlin/Tegel, wo aus dem damaligen Heeresmusikkorps 400 später das Stabsmusikkorps der Bundeswehr wurde, in dem er ab 2006 als Musikzugführer fungierte.


Nach seiner Pensionierung gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des "Orchester Goldenes Egerland" im August 2012. Nach Anfangsschwierigkeiten der Findung, verbunden mit Personaländerungen, erfolgte im Februar 2014 die Namensänderung in "Peter Kamenz und seine Goldenen Egerländer",  deren musikalische Leitung er übernahm.

Die Liebe zur Egerländer Blasmusik treiben Ihn und sein Orchester ständig zu Höchstleistungen, um dieses Genre auch im Osten der Republik zu etablieren bzw. zu bewahren.